Den Campground können wir mit gutem Gewissen weiter empfehlen. In wenigen Minuten ist man zu Fuß in der historischen Altstadt oder in den Geschäften. Das kostenlose WLAN ist schnell und es gibt private Waschräume.

Der Tag beginnt relativ früh, da unsere Nachbarn zeitig auf den Dempster Highway wollen – sie haben heute eine lange Strecke unter schlechten Straßenverhältnissen vor sich.

Wir tanken zum ersten Mal und dann geht es zur Fähre über den Yukon. Leider müssen wir fast 3 Stunden warten – aber wir haben ja Urlaub.

Die Fähre ist kostenlos und verkehrt rund um die Uhr. In der Regel kann aber nur ein Camper drauf.

Drüben angekommen wird erst einmal noch ein Cache gesucht. Dabei hat man einen herrlichen Blick auf den Zusammenfluss von Yukon und Klondike River. Dort kommt der normale Touri in der Regel nicht hin, da man 400m vom Highway weg muss.

Als wir dann wieder auf der Straße waren waren erwarteten uns 150km Schotterstraße. Der „Top of the World“ Highway trägt seinen Namen zu Recht – aber eben wegen der Aussicht zu beiden Seiten der Straße und nicht wegen der Straßenverhältnisse.

Zwischendrin dann noch der mit Spannung erwartete Grenzübertritt nach Alaska. Alles, was man dazu in Deutschland hört ist völli übertrieben. Wir fuhren an die Grenze ran, übergaben unsere Pässe, dann in die Office, Foto und Fingerabdrücke werden gemacht und dann geht es weiter. Keine Kontrolle von Handies, keine Kontrolle im Camper, was man mit hat … alles enspannt. In nicht einmal 10 Mnuten ging es weiter.

Kurz nach der Grenze der erste Souvenirshop mit den passenden T-Shirts und der Gelegenheit zum Gold waschen.

Wir sind dann noch ein paar Kilometer weiter gefahren zum Walken Fork Campground. Leider gab es auf dem tollen Campingplatz kein Feuerholz, so dass das Lagerfeuer ausfallen musste.

Am nächsten Morgen hatten wir zwei Eichhörnchen als Frühstücksgäste. Beide ließen sich durch und überhaupt nicht stören und legten sich sogar in die Sonne zum schlafen.

Unser ersten Zwischenstopp des Tages war dann das Nest Chicken. Hier hat sich nach 20 Jahren einiges verändert. Aus der Goldgräberstation ist eine Touristenfalle geworden, wo man mit dem Namen und der Goldgräbervergangenheit versucht, Geld zu machen. Es gibt zwei riesige Campingplätze, wo man nie in Gefahr ist, keinen Platz zu bekommen.

Weiter ging es den Top of the World Hwy. Richtung Tetlin Junction, wo wir auf den Alaska Highway trafen. Für die 160km benötigt man wegen der Staßenverhältnisse und den Fotopunkten ca. 3 Stunden.

Am Ende des Tages wurden in Tok die Vorräte aufgefüllt, da wir ja befürchteten, an der Grenze nicht alles mitnehmen zu dürfen und dann auf den Campingplatz Tok RV Village. Ein privat geführten Platz mit schönen, schattigen Stellplätzen, Duschen und einer Wäscherei.