Für 3 Tage haben wir unseren Camper in Valdez abgestellt.
Der Ort ist das Ende der Alaska Pipeline und erhielt traurig Berühmtheit durch das Unglück des Tankers Exxon Valdez im Jah 1989. Die Bevölkerung vor Ort erzählt, dass danach viele Millionen Dollar in die Region flossen und damit die Reinigung der Strände bezahlt wurde.
Grund war vor allem die Lachswanderung zu sehen, aber dafür waren wir scheinbar ein paar Tage zu früh. Jedensfalls begann das jährlich Lachsderby, bei welchem der Preis für den größten Lachs vergeben wurde, erst am 25.07.26 und dafür waren wir eine Woche zu früh.

Wir waren aber nicht die Einzigen, welche auf den Lachs warteten. An der Fischaufzuchtstation konnten wir 5 riesige Seelöwen dabei beobachteten, wie sie auch nach Futter Ausschau hielten.

Sie kamen bis auf drei Meter ans Ufer geschwommen und waren überhaupt nicht scheu.
Ein Tag war für eine Gletschertour mit dem Schiff geplant. Über 160km ging es durch den Prince William Sound.





Ziel war der Meares Gletscher.


Auf dem Weg sahen wir einige Buckelwale, jede Menge Seelöwen und Seeotter – aber wieder keine Orcas.

Am zweiten Tag waren wir im Ort unterwegs und haben am Hafen die ankommenden Angler beim zerlegen der Fische beobachtet. Im Moment standen Kabeljau, Rockfisch und Heilbut auf der Fangliste.
Am Hafen kann man in den späten Nachmittagsstunden die Angleer nach erfolgreichem Fang beim zerlegen der Beute beobachten und auch frischen Fisch kaufen. Dieser hatte über 170 Pfund Lachs gefangen.


Besonders die Möwen haben es dabei auf die Reste abgesehen.

Aber auch sonst kann man im Hafen und um den Ort einiges erleben.




Dabei ist es schwieriger an Alkohol zu kommen als an eine Waffe. Wenn z.B. zwei Personen in einem Schnapsladen eine Flasche Wein und eine Kiste alkoholfreies Bier kaufen wollen, müssen beide Ihren Ausweis vorzeigen. Eine Person reicht nicht!!