Von Tok aus ging es ca. 550km auf dem legendären Alaska Highway Richtung Südost. Er wurde 1942/43 in nicht einmal einem Jahr fertig gestellt.
Heute wird er fast nur von Touristen mit ihren Wohnmobilen genutzt. Man hat während der Fahrt eine herrliche Aussicht auf die Küstenberge. Von Alaska geht der Wrangell Nationalpark in den Kluane Nationalpark auf kanadischer Seite über.


Den Ausblick könnte man genießen, wenn da nicht die Straßenverhältnisse wären. Der Permafrostboden sorgt dafür, dass es immer wieder Wellen gibt, so dass sich der Camper aufschaukelt. Die großen Schiffe der Amerikaner mit angehängtem Pkw haben es da besonders schwer. Da es auch immer wieder Baustellen gibt, sammelt sich dort eine Kolonne und man fährt hinter diesen her. Da hilft nur ein Stopp und eine halbe Stunde Pause und dann hat man einige Zeit freie Fahrt.

Ortschaften gibt es hier keine bzw. wenn, dann sind es 3 Häuser und eine Tankstelle. Auch eine Lost Place mit Cache gibt es.

Zwischendurch gibt es die Grenze zwischen Alaska und Canada. Zwischen beiden Grenzstationen liegen 23km. Die Amerikaner wollten nichts von uns wissen und sein kanadischer Kollege schaute nur in die Pässe und fragte nach Waffen, Drogen und wie lange wir noch in Kanada bleiben wollen. Dann ging es weiter durch den Kluane Nationalpark.

Der Nationalpark hat seinen Namen vom See, an dem der Highway vorüber führt.
Die Nacht zuvor war ziemlich frisch – um die 0°C – so dass alle Berge rundum eine frische weiße Haube hatten.

Weiter ging es Richtung Haines Junction. Eigentlich nur eine Kreuzung aber in einer gegend, wo es keine anderen Straßen oder Orte gibt, von Bedeutung, da man hier tanken kann.

Für uns ging es ab hier erst einmal Richtung Süden.